Nachrichten zum ILT 2017 (Auswahl)

18.10.2017
Rückblick: 1. Präsenz im Winterstemester 17/18
Von den Besten lernen: Evaluation in der Lehre
Wissen und Kompetenzen entstehen auch dadurch, daß man systematische Befragungen von denen durchführt, denen es immer wieder gelingt, Bestleistungen zu schaffen. Auf dem Gebiet des Sports, des Trainings und der Gesundheit gehören dazu u.a. Norbert Warnatzsch (Trainer von Weltmeistern, Olympiasiegern und Weltrekordlern wie Jörg Woitke / 1980, Franziska van Almsick vor und Britta Steffen nach der Jahrtausendwende), Dr. Gunter Frenzel und Frank Brenner (Operateur, Therapeut, Sponsor u.a. von Robert Harting, Claudia Pechstein, Sven Felski …) sowie Dr. Karsten Schumann („trainingswissenschaftlicher Kopf“ von Matthias Sammer beim DFB und beim FC Bayern München).
Alle vier Experten konnten die Studierenden der Sportwissenschaft in der vergangenen Präsenz an der H:G im Vortrag erleben und in der Diskussion befragen. Für alle Anwesenden ausgesprochen lehrreich, interessant; für die meisten ein Erlebnis.
Herzlichen Dank an alle Experten!

Von links nach rechts: Prof. Dr. Jochen Zinner, Andreas Kuffner (Olympiasieger Rudern), Dr. Harry Bähr (Leiter Olympiastützpunkt Berlin), Eisschnellläufer Samuel Schwarz , H:G-Präsident Prof. Dr. Franz-Michael Binninger

11.10.2017
Gelungene Fachtagung "Ich kann Studium!" am Institut für Leistungssport & Trainerbildung
Erfolge im Spitzensport können gelingen, wenn das dafür nötige Umfeld „stimmt“. Wer Bestwerte und Medaillen will, braucht passende fachliche, medizinische, finanzielle und selbstverständlich auch berufliche Wegbegleiter, die sportliche Höchstleistung und persönlichen Werdegang miteinander in Einklang bringen.
Bereits seit zwei Olympiazyklen stößt das H:G-Institut für Leistungssport & Trainerdiskussion (ILT) der Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst (H:G) die Debatte um die ganzheitliche Gestaltung dieser möglichst optimalen Rahmenbedingungen bundesweit mit Fachbeiträgen, Initiativen und Symposien immer wieder an. Nach den Konferenzen „Ich kann Trainer!“ (2011), „Ich kann Gold!“ (2014) setzte die gemeinsam mit dem Olympiastützpunkt Berlin (OSP) und der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) konzipierte Fachtagung „Ich kann Studium!“ diese Vortrags- und Diskussionsreihe vor wenigen Tagen am ILT fort. Im Sinne einer dualen Karriere stand diesmal die Vereinbarkeit von Spitzensport und Studium für Kaderathleten im Fokus der Veranstaltung.
ILT-Direktor Prof. Dr. Jochen Zinner und Andreas Hülsen (Laufbahnberater am OSP-Berlin und Sprecher der AG Studium der Laufbahnberater in Deutschland) begrüßten dazu über 60 Akteure aus Spitzensport, Wissenschaft, Hochschulsport und Sportpolitik, u.a. von verschiedenen Olympiastützpunkten, Fachverbänden, Universitäten und Hochschulen, des Berliner Senates sowie der Bundeswehr. Olympiasieger, -medaillengewinner und -teilnehmer von gestern, heute und morgen (?!) wie Andreas Kuffner (Rudern), Samuel Schwarz (Eisschnell), Imke Duplitzer (Fechten), Maria Kurjo (Wasserspringen), Tim Matthes (Handball) oder Ole Braunschweig (Schwimmen) brachten ihre Athleten-Sicht der Dinge anhand ihrer Karrierewege auf dem Podium und aus dem Publikum heraus in die Diskussion ein.
Mit Fachbeiträgen beteiligten sich u.a. Prof. Dr. Dr. Jürgen van Buer (HU zu Berlin), Dr. Harry Bähr (Leiter des Olympiastützpunktes Berlin), Prof. Dr. Thomas Borchert (Universität Leipzig), Andreas Hülsen (OSP-Berlin), Dr. Sven Baumgarten (Deutscher Olympischer Sportbund) und Prof. Dr. André Schneider (Hochschule Mittweida). Zur Fortführung des konstruktiven Tagungsdialoges sollen die Konferenzergebnisse zusammengefasst und für die weitere Diskussion aufbereitet werden.“

05.10.2017
Berliner Referenzwerte für den Deutschen Motorik-Test (7-10 Jahre) veröffentlicht

Aus den in den vergangenen fünf Jahren erhobenen DMT-Daten von mehr als 20.000 Berliner Drittklässlern wurden die Referenzwerte für jeden einzelnen DMT-Test der Altersklasse 7-10 ermittelt und statistisch validiert. Für Interessierte sind diese Referenzwerte sowie weitere Informationen hier abrufbar und – bei Angabe der Quelle – auch nutzbar.
Projektinitiatoren sind der Senat von Berlin und der Landessportbund Berlin. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet vom Institut für Leistungssport &Trainerbildung der Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst. Es wird unterstützt von der AOK Nordost Berlin, der Berliner Sparkasse und weiteren Förderern.
Kontakt: Jochen Zinner
Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst /
Institut für Leistungssport und Trainerbildung
Studiengangsleiter Sportwissenschaft / Direktor
Vulkanstrasse 1, 10367 Berlin

11.09.2017
Highlights im Wintersemester 2017/18
Die Studierenden der Fakultät Sportwissenschaft (Schwerpunkt: Leistungssport) erwartet am H:G-Institut für Leistungssport & Trainerbildung im Wintersemester 2017/18 erneut ein äußerst interessantes Kursprogramm mit hochrangigen Gästen und ausgewiesenen Experten als Gastdozenten. In den einzelnen Präsenzphasen besuchen u.a. die Erfolgstrainer Norbert Warnatzsch (u.a. Coach von Franziska van Almsick und Doppelolympiasiegerin Britta Steffen) und Joachim Franke (u.a. Coach der fünffachen Olympiasiegerin Claudia Pechstein) die H:G. Weiterhin referieren u.a. Bernhard Peters (Sportdirektor beim Hamburger SV), Gäste des Olympiastützpunktes Berlin (Konsiliararzt Dr. Gunter Frenzel, Laufbahnberater Andreas Hülsen) und Dr. Karsten Schumann (vormals FC Bayern München, Assistent von Matthias Sammer) vor den Studierenden. Alle Referenten sind Angehörige und Spezialisten im Netzwerk des ILT.

29.08.2017
Aktueller Vorbericht der DOSB-Presse zum Hochschulzertifikat "Bewegungs-/Talentcoach FH"
Das gemeinsam mit dem Landessportbund Berlin und dem Berliner Senat konzipierte Hochschulzertifikat „Bewegungs-/Talentcoach (FH)“ wirft seine Schatten voraus. Das Zertifikat stellt eine qualitative Erweiterung des Verbundkonzeptes „Berlin hat Talent“ dar und startet in Kürze am H:G-Institut für Leistungssport & Trainerbildung. Der aktuelle Pressedienst des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB, Nr. 35/2017) stellt Intentionen und Motivationen des Zertifikates vor.

Foto: VfB Stuttgart / Andreas Schumacher

31.07.2017
Andreas Schumacher ist Co-Trainer beim VfB Stuttgart
Unser Student im Masterstudiengang Sportwissenschaft/Leistungssport, Andreas Schumacher, ist neuer Co-Trainer des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart. Wir gratulieren ihm zu dieser großartigen Verpflichtung, wünschen alles Gute, eine erfolgreiche Saisonvorbereitung und ein Spitzen-Ergebnis in der kommenden Meisterschaft. Seinen Gruß an die Studierenden der H:G geben wir gerne weiter.
„Hallo Herr Zinner,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich freue mich sehr von Ihnen zu hören. Sie haben mich mit ihrem Elan inspiriert und mir die Möglichkeit verschafft mich bei Bernhard vorzustellen. Und so kommt eins zum Anderen... ???? der Trainerjob ist meine große Leidenschaft, die Arbeit mit Menschen auf diesem Niveau fordert und erfüllt mich täglich. Beste Grüße an alle Studenten,

Andy"

29.06.2017
Fakultät Sportwissenschaft: Zwei Abschlussarbeiten sowie 3-4 Praktikumsplätze zu vergeben

Zum Wintersemester 2017/18 werden in der Fakultät Sportwissenschaft zwei Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) vergeben:

1. Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung und Auswertung einer Fachtagung rund um den Bewegungsraum Wasser
Im Zentrum der Arbeit wird die wissenschaftliche Fundierung und Begleitung für eine durch den Berliner Schwimmverband initiierte innovative SCHWIMM-LERN-KONZEPTION stehen. Sie soll im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung mit weiteren wissenschaftlichen Themen zu GESUNDEM, NEUEM und BEWÄHRTEM rund um den Bewegungsraum Wasser vorgestellt, demonstriert und dann auch reflektiert werden. Kooperationspartner für dieses Projekt ist der Berliner Schwimmverband mit seinem Geschäftsführer Dr. Manuel Kopitz, der für dieses Thema auch als Zweitgutachter fungiert. Im Rahmen des Projektes werden 1-2 Plätze für das Praxissemester 2017/18 durch das Institut für Leistungssport &Trainerbildung bereitgestellt.

2. Eine Arbeit zum „Zusammenhang von Motorik und Kognition und Schlussfolgerungen auf die Interventionsprogramme für Bewegungsförder- bzw. Talentsichtungsgruppen im Rahmen von BERLIN HAT TALENT“
Auf der Basis eines Literaturstudiums soll es damit verstärkt gelingen, neue Erkenntnisse zur Auswirkung von Bewegung auf Struktur und Funktion des Gehirns, auf die Kognition und das soziale Verhalten von Schulkindern in die Trainings- und Übungsprogramme zu verankern. Auch in diesem Rahmen werden 1-2 Plätze im Praxissemester 2017/18 durch das Institut für Leistungssport & Trainerbildung vergeben. Dadurch soll eine fundierte Analyse der derzeitigen Praxis sowie der Wirksamkeit von BERLIN HAT TALENT auf das (ganzheitliche) Verhalten dieses Altersbereiches möglich werden.

Bewerber – möglichst aus dem Berliner Raum – melden sich bitte bei:
Prof. Dr. Jochen Zinner
Studiengansleiter Sportwissenschaft (M.A.)
Leiter Institut für Leistungssport & Trainerbildung
jochen.zinner@my-campus-berlin.com

31.05.2017
Fünf Jahre "Berlin hat Talent" - alle Kid´s profitieren
Im Rahmen des Projekts „Berlin hat Talent“ wurden in den vergangenen fünf Jahren mehr als 20.000 Drittklässler auf ihre motorische Kompetenz untersucht und bezüglich ihrer soziodemographischen Situation befragt. Erste positive Auswirkungen dieser Aktivitäten auf die Qualität des Sportunterrichts in den Schulen im Allgemeinen und auf das Bewegungsverhalten dieser Altersklasse im Besonderen sind nun bereits erkennbar: So schaffen unsere Schüler beispielsweise im 6-Minuten Ausdauerlauf ca. 60 Meter und in den Liegestützen ca. 1,15 Stück mehr als zu Beginn der Untersuchungen. Ebenso positiv hat sich die Fitness unserer Schüler entwickelt: Einerseits gab es am Anfang 33% überdurchschnittlich fitte Schüler, nach fünf Jahren bereits 41%. Andererseits hatten 2011/12 noch 23%  Schüler gewisse Defizite in einzelnen Merkmalen, 2015/16 nur noch 16%.
Von den Schülern mit überdurchschnittlichen Leistungen nahmen ca. 2500 an Talentiaden teil und stellten sich dabei 22 Sportarten vor. Viele von ihnen wurden Mitglieder in Sportvereinen. Etwa 250 Schüler bauten in dafür entwickelten Talentsichtungsgruppen zielgerichtet ihre motorische Begabung weiter aus und wurden dabei ein halbes Jahr professionell angeleitet.
Für die Schüler mit gewissen Defiziten in einzelnen Übungen wurden ab 2015 mehr als 20 Bewegungsfördergruppen aufgebaut. Mehr als 400 Schüler wurden in diesen Gruppen über einen Zeitraum von 12 Monaten spezifisch angeleitet und konnten dadurch nicht nur ihr Bewegungsverhalten, sondern auch ihr Ernährung- und Medienverhalten verbessern.
Erfreulicherweise ist das alles damit verbunden, dass die Freude der Schüler auf die Sportstunde auf hohem Niveau ausgebaut wurde (nun 94,4%) und dass das Interesse der Sportlehrer für das Sporttreiben der Schüler auch außerhalb des Sportunterrichts um fast 15% auf 59,3% gestiegen ist.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Jochen Zinner
Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
Vulkanstrasse 1, 10367 Berlin

29.05.2017
Ergebnisse der Längsschnittuntersuchung in Berlin für die Jahre 2011-2016
In der aktuellen Zeitschrift des Landesportbund Berlin "Sport in Berlin" wurden nun die Ergebnisse der Längsschnittuntersuchung (2011-2016) des Projektes "Berlin hat Talent" veröffentlicht, welches das Institut für Leistungsport und Trainerbildung ausgewertet hat.
Sport in Berlin (Mai/Juni 2017, S. 8-9)

12.05.2017
Startschuss in Berlin: Bewerbungen für das neue Hochschulzertifikat
Bewegungspädagoge (FH) bzw. Bewegungs-/Talentcoach (FH) ab sofort möglich

Seit 2011 wollen der Berliner Senat und der Landessportbund Berlin mit ihrem Konzept „Berlin hat Talent“ das Bewegungsverhalten von Heranwachsenden flächendeckend in Berlin erkennen und fördern. Dazu wird jährlich in mehreren Berliner Bezirken mit Schülerinnen und Schülern der 3. Klassen der Deutsche Motorik-Test durchgeführt. Über 20.000 Kinder haben bisher daran teilgenommen.
Ziel ist, die Qualität des Sportunterrichts in den Schulen nachhaltig zu verbessern, Freude an Bewegung und Sport zu vermitteln und damit stabile Grundlagen für eine gute gesundheitliche Entwicklung aller unserer Heranwachsenden zu schaffen. Dabei erhalten auch diejenigen Schülerinnen und Schüler mit einer gewissen motorischen Begabung in Talentsichtungsgruppen, sowie jene mit einzelnen motorischen Schwächen in Bewegungsfördergruppen eine spezifische Förderung.
„Um Heranwachsenden den Zugang zum Sport zu erleichtern und zu einem lebenslangen Sporttreiben zu motivieren, braucht es u.a. qualifizierte Sportlehrer, Trainer und Übungsleiter“, erläutert Prof. Dr. Jochen Zinner (Leiter am H:G-Institut für Leistungssport und Trainerbildung). „Sie sind so weiter zu bilden, dass sie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse anwendungsbereit beherrschen“, so Zinner weiter.
Dazu führen der Landessportbund Berlin und die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gemeinsam mit der H:G Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst ab September 2017 das Hochschulzertifikat Bewegungspädagoge (FH) bzw. Bewegungs-/ Talentcoach (FH) durch. Vermittelt werden dabei von international renommierten Experten theoretische und praxisorientierte Kenntnisse auf wissenschaftlichem Niveau. Nähere Informationen zum Zertifikat vermittelt der dazugehörige Flyer.
Interessenten können sich ab sofort für die Teilnahme an diesem Zertifikat schriftlich per E-Mail bewerben bei:
Landessportbund Berlin:
Frank Schlizio, Abteilungsleiter Leistungssport, f.schlizio@lsb-berlin.de
H:G Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
Elias Pflaumbaum, Leiter Studierendenkanzlei
elias.pflaumbaum@my-campus-berlin.com

14.02.2017
Berlin hat Talent: Auszug der aktuellen Ergebnisse

Über das Projekt BERLIN HAT TALENT wird viel berichtet. Nachfolgend finden Sie einen Auszug aktueller Meldungen und Berichte in regionalen und nationalen Medien.
Frankfurter Allgemeine (09.02.2017)
Berliner Morgenpost(16.11.2016)
Fußballwoche (45 KW 2016)
Sport in Berlin (November 2016)